Pressemitteilung
Stadtverordnetenversammlung fasst
Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan
Gateway Gardens

Edwin Schwarz, Planungsdezernent der Stadt Frankfurt und gleichzeitig Aufsichtsratsvorsitzender der Gateway Gardens Projektentwicklungs GmbH, zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis der Sitzung: "Wir freuen uns sehr über die Beschlussfassung der Stadtverordnetenversammlung. Sie ist nicht nur das Startsignal für das Bebauungsplanverfahren, sie unterstreicht auch die Wichtigkeit des gesamten Vorhabens. Denn mit der Entwicklung der Fläche ergibt sich die Chance einer neuen, der Lage und Qualität der Fläche angemessenen Nutzung, von der die gesamte Region Frankfurt Rhein Main profitieren kann."

Mit Auszug der US-Streitkräfte bis Ende 2005 und der damit einhergehenden Rückführung der Fläche an die Stadt Frankfurt am Main hatte sich die Notwendigkeit ergeben, die Folgenutzung bauplanungsrechtlich dauerhaft zu regeln. Dazu wurde das Gebiet bereits im März 2001 im Flächennutzungsplan des Umlandverbandes Frankfurt für den Bereich der Stadt Frankfurt am Main in eine M-Fläche ("Gemischte Baufläche") umgewidmet und in 2004 an eine private Grundstücksgesellschaft veräußert. Mit dem Ziel der Entwicklung eines eigenständigen städtebaulichen Areals als einem zukunftsorientierten Zentrum für Wirtschaft, Freizeit und Innovation der Rhein Main Region haben sich daraufhin vier privatwirtschaftliche Unternehmen gemeinsam mit der Stadt Frankfurt am Main zu einem Public-Private-Partnership (PPP-Modell) zusammengeschlossen. Kernaufgabe ist die planungsrechtliche Aufbereitung, Erschließung und Entwicklung der Fläche.

Die Erschließung der Baufläche von ca. 35 Hektar erfolgt nach derzeitigem Planungsstand straßenseitig über die angrenzenden Trassen der B43 im Norden, der A5 imOsten, der Ellis-Road im Süden und der Kapitän-Lehmann-Strasse im Westen. Aus seiner zentralen Lage ergeben sich bedeutende regionale und internationale Standortvorteile für Gateway Gardens: Mit der unmittelbaren Nachbarschaft zum Flughafen hat Gateway Gardens einen direkten Zugang zur Drehscheibe des internationalen Verkehrs. Im deutschen Verkehrsnetz liegt das Areal zentral am Flughafen, ICE Bahnhof und Frankfurter Kreuz; für die Rhein Main Region inmitten des wichtigsten regionalen Verkehrsknotenpunktes. So bestehen für eine Anbindung an den ÖPNV bzw. den regionalen und überregionalen Schienenverkehr über den Nah- und Fernbahnhof am Terminal 1 ideale Voraussetzungen. Derzeit untersucht wird ebenfalls eine eigene ÖPNV-Anbindung über Buslinien und eine eigenständige S-Bahn-Station.

Insgesamt ergibt sich ein überregionales Einzugsgebiet von 35 Mio. Einwohnern im Umkreis von 200 km. Damit hat Gateway Gardens das Potenzial, zu einem attraktiven Standort zu werden.

Peter Buchholz, Baudirektor und Prokurist bei der Gateway Gardens Projektentwicklungs GmbH, sieht in dem Areal aber weit mehr als ein verkehrstechnisch günstig gelegenes Bauland: "Gateway Gardens ist ein visionäres Projekt. Es ist der erste internationale Standort einer sich als Einheit verstehenden Region Rhein Main. Damit leistet Gateway Gardens auch einen Beitrag zur weiteren Integration der Region". Bei der Nutzung der Fläche soll sich das Konzept an zwei unterschiedlichen Zielgruppen orientieren. Auf der einen Seite soll es den Bedürfnissen einer internationalen Klientel nach Errichtung eines Stücks "Heimat" an einem internationalen Ort entsprechen. Insbesondere für Gäste aus dem nicht-europäischen Ausland soll Gateway Gardens das Tor nach Europa und somit zum "Gateway to Europe"  werden. "Damit wird auch das internationale Profil der Stadt Frankfurt am Main im Hinblick auf die Akquisition von internationalen Investoren geschärft - in Abgrenzung zu anderen deutschen aber auch europäischen Städten", so Buchholz weiter. Darüber hinaus gewinnen die Bewohner der Region. Für sie könne Gateway Gardens symbolisch zu "einem Tor zur Welt" werden.

Die Investorengemeinschaft der Grundstücksgesellschaft Gateway Gardens GmbH besteht aus vier leistungsstarken privaten Investoren mit Sitz in Frankfurt am Main: Fraport AG Frankfurt Airport Services Worldwide, Groß & Partner Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH, ING Real Estate Development Holding Germany GmbH und OFB Projektentwicklungs GmbH. Jede dieser Parteien ist mit jeweils 25 Prozent beteiligt. Im Rahmen des PPP-Modells bringt die Stadt Frankfurt am Main die öffentlichen Interessen über eine gemeinsame Projektentwicklungs GmbH ein. Hier sind die Stadt Frankfurt am Main und die Investorengemeinschaft zu je 50 Prozent beteiligt.